Vietnamesischer Koriander gehört zu den Knöterichgewächsen und wie alle aus dieser Familie ist er ausgesprochen wüchsig.
Die Pflanze erreicht eine Höhe von über einem Meter, ist aber nicht sehr standfest. Bei Wind legt sie sich auf den Boden und wächst kriechend weiter. Sobald die Stengel den Boden berühren bilden sie Wurzeln aus. Vietnamesischer Koriander in einem Beet ausgepflanzt kann in einer Saison über einen qm Boden bedecken, falls man ihn nicht regelmäßig erntet.
Man verwendet die Blätter, die ein Aroma nach mildem Blattkoriander haben, mit einem leichten Ton nach Melisse. Die Stengel sind ebenfalls zu verwenden und geben frischen Salaten den richtigen Biss. In der Heimat des Vietnameschen Korianders wird er frisch über das fertige Essen gestreut, so dass davon meist nicht mehr viel zu sehen ist.
Man kann Vietnamesischen Koriander gut in einem großen Tontopf halten. Von April bis Oktober kann er an einem halbschattigen bis sonnigem Ort stehen. Er braucht viel Wasser und sollte in der Vegetationsperiode regelmäßig gedüngt werden, am besten mit einem Flüssigdünger. Diese Gewürzpflanze erträgt leichte Fröste, etwa bis -2°C. Alles Oberirdische stirbt ab. Wenn es wieder wärmer wird, treibt die Pflanze neu aus.
Bei lang anhaltenen Frostperioden sollte man Vietnamesischen Koriander an einem hellen Ort halten, der nicht wärmer als 15 °C warm ist. Er verträgt keine Heizungsluft.