Japanischer Wasserpfeffer gehört zu den Pflanzen aus der Familie der Knöterichgewächse.
Er braucht einen feuchten Standort in halbschattiger bis sonniger Lage. Natürlicherweise ist er an Flüssläufen und sumpfigen Stellen in lichten Laubwäldern zu finden. Je soniger er steht, desto mehr Feuchtigkeit benötigt die Pflanze.
In geschützer Lage erreicht er eine Höhe von 180 cm. Schneidet man Japanischen Wasserpfeffer um ihn zu ernten, treibt er schnell wieder aus.
Die rötlichen Stengel sind sehr dekorativ. Japanischer Wasserpfeffer blüht im Spätherbst mit einer Vielzahl an hellroten Blütchen, die in Rispen bogig überhängen. Aus den Blüten entwickeln sich reichlich Samen, die im zeitigen Frühjahr keimen. Sie benötigen unbedingt den winterlichen Kältereiz zum Keimen, da durch den Frost keimhemmende Substanzen im Samenkorn abgebaut werden.
Die Blätter des Japanischen Wasserpfeffers ist vordergrüngig scharf mit so gut wie keinem Eigengeschmack. Somit ist er besonders in der puristischen japanischen Küche beliebt. Er wird zu Sashimi und Shushi reichlich eingesetzt.